Hygiene- und Präventionskonzept

Die Maßnahmen, die an Schulen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie gegenwärtig ergriffen werden, sind vonseiten des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung im Erlass vom 25. August 2021 zu „Sichere Schule – Schulbetrieb im Schuljahr 2021/22“ geregelt und auf der Website des BMBWF nachzulesen: Informationen des Ministeriums

Diese sind die Grundlage des Hygiene- und Präventitionskonzepts unserer Schulen.

Dort sind im Original die Vorgaben zu den Testungen einsehbar sowie außerdem die besonderen Maßnahmen im Rahmen der dreiwöchigen Sicherheitsphase ab Schulstart.

In Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen in Tirol bzw. in Abhängigkeit von der risikoadjustierten 7-Tage-Inzidenz wird von der BD Tirol eine Risikoeinstufung per Erlass vorgenommen und die SchülerInnen der BHAK/HLW und HTL Reutte werden rechtzeitig diesbezüglich durch die Schulleitung informiert.

Die Schwellenwerte für die Bildungseinrichtungen dazu lauten:

  • Unter 100 gilt geringes Risiko (Stufe 1),
  • zwischen 100 und 200 mittleres Risiko (Stufe 2) und
  • über 200 hohes Risiko (Stufe 3).

Davon leiten sich Vorgaben etwa für Schulveranstaltungen und schulbezogene Veranstaltungen ab, wie im Erlass des BMBWF beschrieben (siehe unten).

Das Konzept wird allen SchülerInnen durch die Klassenvorstände kundgetan und ist auf der Homepage der Schulen ersichtlich.

Beim Betreten des Gebäudes ist darauf zu achten, dass ein Mindestabstand eingehalten werden muss. In den Klassenräumen besteht durch Seifenspender und Einmalhandtücher die Möglichkeit für adäquate Handhygiene. Die bisherigen Hygieneregeln gelten nach wie vor:

Allgemeine Hygienemaßnahmen:

  • Berührung im Gesicht mitungereinigtenHänden vermeiden.
  • Niesen oder husten in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.
  • Bei Anzeichen von Krankheit zu Hause bleiben.
  • Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife mind. 30 Sekunden waschen.

In allen Klassen ist auf regelmäßige Lüftung zu achten. Zumindest zur Hälfte der Stunde muss 5 Minuten gelüftet werden.

In den Eingangsbereichen der Schulgebäude befinden sich Spender mit Desinfektionsmittel sowie Anleitungen für korrekte Handhygiene.

Ein gestaffeltes Unterrichtsende soll größere Ansammlungen in den Garderoben minimieren: Nach 6 Stunden Unterricht endet der Unterricht für die 1. Klassen um 13:35 Uhr, für die 2. und 3. Klassen um 13:30 Uhr und für die 4. und 5. Klassen um 13:25 Uhr.

Um die Gesundheitsbehörden bei Auftreten einer COVID-19-Erkrankung über die Kontaktpersonen informieren zu können, müssen die erstellten Sitzpläne für die einzelnen Unterrichtsstunden eingehalten werden. Die KVs und KlassenlehrerInnen sind für die Erstellung der Sitzpläne und deren Einhaltung verantwortlich.

Der Zugang zur Schule ist schulfremden Personen nur nach Voranmeldung und auf Basis der 3G-Regel sowie mit MNS während des gesamten Aufenthalts gestattet. Die Anwesenheit schulfremder Personen wird von den Sekretariaten dokumentiert.

Ein Quarantänezimmer für die Absonderung von Verdachtsfällen steht an beiden Schulen bereit. Dies ist das Arztzimmer.

Bei Auftreten eines positiven Falles (durch die Schnelltests bzw. durch die PCR Tests) bringt die Lehrperson den Schüler/die Schülerin ins Arztzimmer und meldet dies den Sekretariaten. Diese informieren dann die Eltern/Erziehungsberchtigten, die Behörde und ev. auch das Labor (bei PCR Testungen).

Küche und Speisesaal - Präventionsmaßnahmen und Hygienekonzept

  • Im Eingangsbereich des Speisesaals gibt es eine Desinfektionsmöglichkeit
  • die Einhaltung der HACCP Richtlinien und "Gute Hygiene Praxis" ist verpflichtend
  • Zwischen den Tischen ist ein Sicherheitsabstand gegeben
  • es dürfen nur 4 SchülerInnen an einem Tisch platz nehmen, dort können sie den MNS ablegen
  • Alle SchülerInnen im Service und im Küchenbereich müssen verpflichtend einen Mund-Nasenschutzes tragen
  • Handgriffe, Tische und Stühle werden täglich nach jedem Kochhalbtag gereinigt und desinfiziert
  • Der Speisesaal und die Küche werden während des fachpraktischen Unterrichts ausreichend gelüftet
  • Der Speisesaal und die Küche werden nach jedem Halbtag einer Flächendesinfektion unterzogen
  • Die Garderoben im Küchenbereich werden den SchülerInnen zugeteilt

SPORTHALLEN – Hygiene- und Präventionskonzept

  • Beim Betreten der Sportstätte und in den Garderoben ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen. Die Garderoben werden den SchülerInnen zugeteilt.
  • Vor dem Betreten der Sporthalle kann der MNS abgelegt werden. Ohne MNS ist ein Sicherheitsabstand von einem Meter einzuhalten.
  • Dieser Sicherheitsabstand darf kurzfristig bei der Sportausübung (z.B. Ballsportarten, Teamsportarten, Helfen und Sichern…) unterschritten werden. Ab Risikostufe 2 und 3 wird vermehrt auf die Einhaltung des Sicherheitsabstandes geachtet.
  • Vor und nach der Sportstunde ist auf korrekte Handhygiene zu achten (Händewaschen mit Wasser und Seife für mind. 30 Sekunden oder Händedesinfektion – Desinfektionsmöglichkeiten sind vorhanden).
  • Der Sportausübung im Freien ist so weit als möglich der Vorzug zu geben. Bei Sportausübung in der Sporthalle wird diese regelmäßig gelüftet.

Wichtige Unterlagen des Ministeriums, welche die Grundlage dieses Konzepts bilden:

Erlass des Ministeriums

Risikomatrix

Regeln zu Geimpften und Genesenen:

Geimpft:

Es gelten Nachweise über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19

    1. erfolgte Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen der Erst- und Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen, oder
    2. erfolgte Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist (z.B. Johnson & Johnson), wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
    3. erfolgte Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf, oder
    4. erfolgte weitere Impfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und einer Impfung im Sinne der lit. a, b oder c mindestens 120 Tage verstrichen sein müssen.

Genesen:

Folgende Nachweise gelten für den Genesenenstatus:

  • ein Absonderungsbescheid, der nicht älter als 6 Monate sein darf, oder
  • ein Genesungsnachweis über eine in den letzten 6 Monaten überstandene Infektion, oder
  • eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 6 Monaten überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die durch einen PCR-Test bestätigt wurde, oder
  • ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage ist.

 

 

HAK, HAS, HLW und HTL Reutte, die Schulen der Wirtschaft im Außerfern

Please publish modules in offcanvas position.