Besuch der HTL, HAK und HLW Reutte von Bundesminister Dr. Martin Polaschek, Landeshauptmann Anton Mattle, Landesrätin Dr. in Cornelia Hagele und Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann

Pressebericht Land Tirol

HTL Reutte 2 kl
© Land Tirol/Krepper

Seit dem Schuljahr 2020/21 ist es im Bezirk Reutte möglich, die Höhere Technische Lehranstalt (HTL) mit den Schwerpunkten Technik, Informatik und Business zu besuchen. Aus einer vorerst dislozierten Klasse der HTL Anichstraße in Innsbruck wurde anschließend bereits mit Beginn des Schuljahres 2023/24 ein eigenständiger Schulstandort. Bei einem Lokalaugenschein machten sich Bildungsminister Martin Polaschek, LH Anton Mattle, Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann und Bildungslandesrätin Cornelia Hagele am 18.01.2024 ein Bild vom Schulalltag an der HTL Reutte. Im Frühjahr 2024 soll beispielsweise ein eigenes Netzwerklabor für den praktischen Unterricht im IT-Bereich fertiggestellt werden.

Optimale Verbindung von Theorie und Praxis am Standort Reutte

An der HTL Reutte absolvieren derzeit 108 SchülerInnen ihre Ausbildung. 22 von ihnen haben im Herbst ihre Ausbildung begonnen. Künftig werden es noch mehr junge Menschen sein, die diese Chance nutzen, ist LH Mattle überzeugt: „Mit der Eigenständigkeit der HTL Reutte konnten wir einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Region setzen: eine Fachkräfteausbildung vor Ort in den zukunftsrelevanten Bereichen Digitalisierung, Technik und Wirtschaft. Damit ermöglichen wir jungen Menschen eine wohnortnahe Ausbildung, mit der sie anschließend am Wirtschafts- und Industriestandort Reutte Fuß fassen können.“ Dem pflichtet auch BM Polaschek bei: „Die HTL Reutte ist ein gutes Beispiel dafür, welch hohen Stellenwert Themen wie Innovation und Digitalisierung bereits in der Ausbildung einnehmen. Durch zukunftsorientierte Ausbildungen wie hier am Standort Reutte wird der Grundstein für bestens ausgebildete Fachkräfte von morgen gelegt.“

Um die Schulen optimal auszustatten, investiert das Land Tirol zudem seit 2018 bis 2024 insgesamt sieben Millionen Euro in den Ausbau von Infrastruktur- und IT-Ausstattung mit digitalen Lehr- und Lernlaboren. So wird beispielsweise am Standort der HTL Reutte aktuell ein Netzwerklabor für den IT-Unterricht umgesetzt, erläutert LRin Hagele: „Durch Initiativen wie den Ausbau von digitalen Laboren können Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse in den Bereichen Digitalisierung und Technologie erweitern. Dadurch erwerben sie wichtige Kompetenzen und werden bestmöglich auf die Arbeitswelt von morgen vorbereitet.“

Während der fünfjährigen Ausbildung für Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebsinformatik erhalten die HTL-SchülerInnen Einblicke in die Bereiche Mechatronik, mechanische Technologie, Werkstätte, Elektrotechnik und Robotik sowie Programmieren, Webanwendungen und Netzwerktechnik. Kaufmännische Grundlagen und allgemeinbildende Fächer runden die Ausbildung an der HTL Reutte ab. Die SchülerInnen erhalten zudem eine umfassende fachpraktische Ausbildung in den Bereichen Mechanik, Elektrotechnik, Kunststofftechnik und Smart Production in den Werkstätten und Laboren im Ausbildungszentrum der Plansee Gruppe. „Mit Kooperationen wie diesen wird die intensive Verknüpfung von Bildungseinrichtungen und Tiroler Unternehmen weiter gestärkt. Mit dem Fokus auf zukunftsrelevante Ausbildungen sichert die HTL Reutte den Fachkräftebedarf in der Region und darüber hinaus“, betont auch die aus dem Bezirk stammende LTPin Ledl-Rossmann.

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