Exkursion nach Innsbruck: Einblick in die Welt der Mechatronik mit dem Kooperationspartner MCI 

Um den Schülerinnen und Schülern der HTL Reutte einen praxisnahen Einblick in eine mögliche weiterführende Ausbildung zu ermöglichen, fand am Mittwoch, dem 11. März 2026, eine Exkursion nach Innsbruck statt. 

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Ziel war die Vorstellung des Studiengangs „Mechatronik – Automation, Robotics & AI“ am MCI Innsbruck. Insgesamt nahmen 23 Schülerinnen und Schüler der HTL Reutte aus der 4. Klasse, Fachrichtung Wirtschaftsingenieure, an der Exkursion teil.

Die Teilnehmenden erhielten im Rahmen einer 3-stündigen Führung am MCI spannende Einblicke in die Inhalte und Möglichkeiten des Studiums. Präsentiert wurden dabei fünf zentrale Bereiche: Mobile Robotik, Robotik, Mechatronik, Elektrotechnik und Regelungstechnik.

Highlight von Mobile Robotik war die Vorstellung eines vierbeinigen Roboters, der sich eigenständig fortbewegen kann und im Rahmen einer Masterarbeit entwickelt wurde. Dieses Projekt zog aufgrund seiner beeindruckenden Bewegungsfähigkeit und technischen Umsetzung besondere Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler auf sich.

Im Bereich Robotik wurde besonders hervorgehoben, dass am MCI mit hochmodernen Robotern gearbeitet wird, die teilweise noch vor ihrer Markteinführung stehen. Die Studierenden haben somit die Möglichkeit, mit neuester Technologie zu experimentieren und wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln.

Auch der Bereich Elektrotechnik bot spannende Einblicke: Hier durften die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel eigenhändig Leiterplatten mit elektronischen Komponenten bestücken. 

Ein besonderer Dank gilt dem MCI Innsbruck für den umfassenden Einblick in das Arbeiten an einer Hochschule sowie für die Vorstellung der äußerst spannenden und praxisnahen Forschungsprojekte der Studierenden. Ergänzend zu den technischen Themen wurde auch der Start ins Studium sowie der Studienablauf näher erläutert.

Zum Abschluss wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem mit Getränken und Faschingskrapfen bewirtet. Mit auf den Heimweg bekamen sie außerdem die interessante Information, dass das MCI auch Diplomarbeitsthemen an HTL-Schülerinnen und HTL-Schüler vergibt.

Ein besonderer Dank gilt dem Verein „Technische Ausbildung Außerfern“, Wirtschaftskammer Reutte, welcher die gesamten Buskosten für diese Exkursion übernommen hat und somit einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung der Jugendlichen leistet.

Die Exkursion bot den Teilnehmenden eine wertvolle Gelegenheit, sich über Studienmöglichkeiten im technischen Bereich zu informieren und einen realistischen Eindruck vom Studienalltag zu gewinnen.

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Online-Workshop der Wiener Börse für die 4. Klasse HAK

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Am 24. März  nahm die 4. Klasse HAK an einem spannenden Online-Workshop der Wiener Börse AG teil. Die Veranstaltung wurde via Zoom durchgeführt und bot den Schülerinnen und Schülern interessante Einblicke in die Welt der Börse.

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Im Rahmen des Workshops wurden die Grundlagen rund um das Thema Börse und Aktien verständlich und abwechslungsreich vermittelt. Neben theoretischen Inputs sorgten anschauliche Beispiele und interaktive Elemente für eine lebendige Gestaltung.

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Die Schülerinnen und Schüler konnten ihr Wissen erweitern und erhielten einen praxisnahen Zugang zu wirtschaftlichen Zusammenhängen. Der Workshop stellte somit eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht dar.

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Wir bedanken uns bei Herrn Carl Vozab der Wiener Börse für die Durchführung dieses informativen und gelungenen Workshops.

Zwischen Fakten und Fake News – Armin Wolf im Gespräch mit Jugendlichen in Reutte

Wie arbeitet kritischer Journalismus? Woran erkennt man Fake News? Und welche Rolle spielen soziale Medien für die Nachrichten von heute? Mit diesen und vielen weiteren Fragen setzten sich Schülerinnen und Schüler der HAK, HLW und HTL Reutte bei einem Mediengespräch mit dem bekannten ORF-Journalisten Dr. Armin Wolf auseinander. Die Veranstaltung in der Wirtschaftskammer Reutte war bis auf den letzten Platz gefüllt und bot den Jugendlichen die Gelegenheit, direkt mit einem der bekanntesten Nachrichtenmoderatoren Österreichs zu diskutieren.

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Zu Beginn stellte sich Wolf persönlich vor und schlug eine Verbindung zur Region: Als Tiroler und ehemaliger HAK-Schüler habe er selbst einen ähnlichen Bildungsweg wie viele der anwesenden Jugendlichen eingeschlagen. Sein Großvater stamme zudem aus Reutte. Trotz seiner langjährigen Karriere im Journalismus sei Wolf der Austausch mit jungen Menschen besonders wichtig. Ursprünglich wollte er sogar Lehrer werden – und besucht deshalb bis heute gerne Schulen, um mit Jugendlichen über Medien, Politik und Journalismus zu sprechen.

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Die Schülerinnen und Schüler hatten sich intensiv vorbereitet und ihre Fragen im Vorfeld gemeinsam erarbeitet. Sie wollten unter anderem wissen, wie Journalistinnen und Journalisten Fake News erkennen, wie Interviews vorbereitet werden und welche Fähigkeiten junge Menschen mitbringen sollten, wenn sie selbst im Journalismus arbeiten möchten. Auch die wachsende Bedeutung von Social Media und Künstlicher Intelligenz für Medien wurde thematisiert.

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Wolf betonte dabei vor allem die Bedeutung gründlicher Recherche, Faktenchecks und journalistischer Verantwortung. Gerade in Zeiten von schnellen Online-Informationen sei es entscheidend, Nachrichten kritisch zu hinterfragen und unterschiedliche Quellen zu prüfen.

Organisiert wurde das Mediengespräch von Prof. Jasmin Mohr. Durch die Veranstaltung führten die Schülerinnen Myrine Schmid (HTL) und Lisa Pohler (HLW), die souverän moderierten. Für die Jugendlichen bot das Treffen eine besondere Gelegenheit: ein direkter Austausch mit einem erfahrenen Journalisten – und ein eindrucksvoller Einblick in die Bedeutung von Medienkompetenz in einer zunehmend digitalen Welt.

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Kleine Hände, große Backkunst – ein Osterprojekt der besonderen Art

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Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse der Volksschule Archbach waren zu Gast an der HLW Reutte, um gemeinsam köstliches Ostergebäck herzustellen. In kleinen Teams formten die Kinder mit Unterstützung der Jugendlichen Osterhasen, Nester und kleine Striezel aus Germteig. Mit viel Freude gestalteten sie ihr Gebäck kreativ und lernten spielerisch einfache Arbeitsschritte in der Küche kennen. Liebevoll verpackt durften die selbstgemachten Backwaren anschließend stolz mit nach Hause genommen werden.

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Zur gemeinsamen Jause gab es anschließend selbstgemachte Pizza, die jedes Kind nach eigenen Wünschen belegen durfte. Beim gemeinsamen Essen wurde gelacht und geplaudert – ein schöner Abschluss des Projekts.

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Lehrerinnen und Schülerinnen zeigten sich sehr zufrieden mit dem gelungenen Vormittag, der den Kindern nicht nur Spaß machte, sondern auch wertvolle praktische Erfahrungen bot.

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Rechnungswesen neu gedacht: Wie Künstliche Intelligenz den Unterricht verändert

Wie kann künstliche Intelligenz sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden? Mit genau dieser Frage beschäftigen sich derzeit die Schülerinnen und Schüler im Rechnungswesen-Unterricht von Frau Prof. Gall.

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Aktuell testen sie einen selbst entwickelten KI-Chat, der speziell auf die Inhalte des Rechnungswesens abgestimmt ist und sich am Lehrplan der HAK orientiert. Die KI namens Bilanz-Bert kann nicht nur Fachthemen verständlich erklären, sondern erstellt auch passende Übungsbeispiele. Besonders hilfreich ist dabei, dass die Aufgaben Schritt für Schritt gelöst werden können: Die Schülerinnen und Schüler erhalten Erklärungen zu jedem einzelnen Rechenschritt und können so ihren Lösungsweg nachvollziehen und überprüfen.


Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist jedoch nicht nur das Testen, sondern auch das Weiterentwickeln der KI. Die Schülerinnen und Schüler geben regelmäßig Feedback zu den Antworten, Aufgabenstellungen und Erklärungen von Bilanz-Bert. Dieses Feedback ist besonders wertvoll, denn künstliche Intelligenz wird nur dann besser, wenn sie durch Rückmeldungen und erkannte Fehler laufend verbessert wird.

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Damit übernehmen die Schülerinnen und Schüler eine aktive Rolle im Entwicklungsprozess. Sie beobachten, wo die KI noch ungenau arbeitet, formulieren Verbesserungsvorschläge und tragen so dazu bei, dass das System Schritt für Schritt optimiert wird. Auf diese Weise erleben sie unmittelbar, dass auch KI-Systeme nicht unfehlbar sind, sondern durch menschliches Feedback lernen und sich weiterentwickeln.


Ein weiterer Vorteil liegt in der Individualisierung des Lernens. Die Schülerinnen und Schüler können in ihrem eigenen Tempo arbeiten, bei Bedarf zusätzliche Beispiele anfordern oder sich schwierige Inhalte noch einmal erklären lassen. Dadurch wird Lernen stärker an die individuellen Bedürfnisse angepasst.
Auf diese Weise wird künstliche Intelligenz nicht einfach nur als technisches Werkzeug betrachtet, sondern gezielt in den Lernprozess integriert. Die Schülerinnen und Schüler lernen, KI sinnvoll zu nutzen, kritisch zu hinterfragen und als Unterstützung beim Lernen einzusetzen.


Der kompetente Umgang mit digitalen Technologien und künstlicher Intelligenz wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen – sowohl im Studium als auch im Berufsleben. Umso bedeutender ist es, bereits in der Schule Erfahrungen damit zu sammeln und zu lernen, wie solche Systeme verantwortungsvoll und effektiv eingesetzt werden können.


Dieses Projekt zeigt, wie moderner Unterricht aussehen kann: praxisnah, innovativ und offen für neue Technologien.

HAK, HLW und HTL Reutte, die Schulen der Wirtschaft im Außerfern