Gesundheit, Bewegung und Prävention hautnah an der HLW erleben

Am vergangenen Mittwoch durften unsere 4. HLW-Klassen an einem ganz besonderen Workshop rund um Gesundheit, Sport und Bewegung teilnehmen.

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Unser Referent Herr Dr. Mett, ein erfahrener Mediziner aus Deutschland, der eine eigene Praxis der Orthopädie und Schmerzmedizin führt und neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit auch Kurse im Bereich der Manuellen Medizin unterrichtet, brachte unseren Schülerinnen und Schülern praxisnah bei, wie man sich vor Sportverletzungen schützen und Selbsthilfe leisten kann. Der Kurs fand ehrenamtlich mit großem Engagement und viel Begeisterung für Gesundheitsförderung und Prävention statt.
Im Mittelpunkt standen Sportverletzungen, Muskel- und Gelenksbeschwerden, Präventionsmaßnahmen sowie die richtige Anwendung von Tapeverbänden im Sport- und Alltag. Unsere Schülerinnen und Schüler erhielten spannende Einblicke in die Zusammenhänge von Bewegung, Körperhaltung und Gesundheit und konnten viele praktische Übungen direkt selbst ausprobieren. Neben den fachlichen Inhalten vermittelte der Workshop auch die Bedeutung eines bewussten Umgangs mit dem eigenen Körper. Gerade im schulischen Alltag und im Sport ist es wichtig, frühzeitig auf Warnsignale des Körpers zu achten und präventiv zu handeln. Die Begeisterung unserer Schülerinnen und Schüler war während des gesamten Nachmittags spürbar. Besonders das praktische Arbeiten mit den Tapes sowie die anschaulichen Beispiele und Bilder aus dem medizinischen Alltag machten den Kurs zu einem besonderen Erlebnis.

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Wir bedanken uns herzlich für den wertvollen Besuch, das große Engagement und die inspirierenden Einblicke in die Welt der Sportmedizin und Gesundheitsförderung!
Pia Lipp

Die Schülerinnen und Schüler der HLW Reutte haben beim diesjährigen Lions Flohmarkt erneut großes Engagement und vorbildliche Einsatzbereitschaft gezeigt. Zahlreiche Jugendliche erklärten sich freiwillig bereit, einen Teil ihrer Freizeit in den Dienst der guten Sache zu stellen und die Veranstaltung tatkräftig zu unterstützen.

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Mit viel Motivation, Verantwortungsbewusstsein und Freude an der Mitarbeit trugen sie maßgeblich zum positiven Verlauf des Flohmarktes bei. Ihr Einsatz wurde von den Besucherinnen und Besuchern sowie von den Veranstaltern sehr geschätzt und hinterließ einen sehr positiven Eindruck.

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Dieser freiwillige Einsatz ist ein deutliches Zeichen für soziales Engagement und gelebte Solidarität. Die Schulgemeinschaft der HLW Reutte ist stolz auf diese hervorragende Arbeit und bedankt sich herzlich bei allen beteiligten Schülerinnen und Schülern für ihren wertvollen Beitrag.

„Eventfotografie on location“ – Praxisübung der Fotoklasse 2A HAK

Im Rahmen des Marketing- und Multimediaschwerpunktes der HAK duften drei Schüler*innen der Klasse 2A und ihr Professor, Herr Furtmayr, die Nacht der Projekte in der WKO fotografisch begleiten. Ziel des Projektes war es, interessierten Schüler*innen einen praktischen Einblick in die Eventfotografie zu ermöglichen.

 

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Sarah Kerber: „Bereits im Vorfeld bereiteten wir uns mit Herrn Professor Furtmayr auf den Fotoeinsatz vor. Ihm ist es besonders wichtig, dass wir nicht nur fotografisch gut vorbereitet sind, sondern auch unser gesamtes Equipment sorgfältig planen und organisieren. Deshalb haben wir vorab gemeinsam überprüft, ob Kameras, Objektive, Speicherkarten und Akkus vollständig, sauber und einsatzbereit sind. Dies hat uns vor Ort viel Sicherheit gegeben und war ein entscheidender Faktor dafür, dass wir uns ganz auf das Fotografieren konzentrieren konnten.“

 

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Pascal Doser: „Von besonderer Bedeutung für uns war die Unterstützung durch Herrn Professor Furtmayr während des gesamten Abends. Mit seiner Erfahrung in der Eventfotografie stand er uns immer zur Seite und gab uns gezielte Tipps, worauf wir in bestimmten Situationen achten sollten. Aufkommende Schwierigkeiten durch Lichtverhältnisse oder sich bewegende Motive konnten mit seiner Hilfe schnell behoben werden. Diese direkten Rückmeldungen vor Ort waren für uns besonders wertvoll, da wir unser theoretisches Wissen sofort praktisch anwenden und verbessern konnten.“

 

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Palma Caruso: „Da die Veranstaltung sehr gut besucht war, stellte uns das Bewegen im Raum vor eine besondere Herausforderung. Es war oft nicht einfach, den richtigen Platz zu finden, ohne den Besucher*innen im Weg zu stehen. Gleichzeitig war für uns unerwartet, wie häufig man die Position wechseln musste, um unterschiedliche Perspektiven einzufangen. Dadurch haben wir schnell gelernt, worauf wir achten mussten, wenn wir uns durch die Menge bewegten, um sowohl gute Blickwinkel zu finden aber auch möglichst unauffällig zu arbeiten.“

 

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die fotografische Begleitung der Nacht der Projekte für uns alle ein lehrreiches Projekt war. Wir sind Herr Furtmayr sehr dankbar für die Möglichkeit, dieses Projekt gemeinsam mit ihm durchführen zu dürfen, sowie für seine wertvolle Unterstützung und die vielen hilfreichen Tipps während des gesamten Abends sowie im Unterricht.

 

Vom Klassenzimmer nach Europa: Schüler der HAK und HLW Reutte erleben französische Gastfreundschaft

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Während Europa oft als abstraktes politisches Gebilde erscheint, wurde es für eine Gruppe Schülerinnen und Schüler der HAK und HLW Reutte in der Woche vom 18. bis 24 April greifbare Realität. Unterstützt durch das Erasmus+-Programm der europäischen Union, besuchten die Jugendlichen ihre Partnerschule in Saintes, um über den Tellerrand hinaus die französische Lebenswelt zu erkunden. 

Der Fokus der Reise lag bewusst auf der Unterbringung in Gastfamilien, was den Jugendlichen ermöglichte, die Sprache dort zu lernen, wo sie gelebt wird. Vom ersten gemeinsamen Mittagessen am Sonntag bis hin zu tiefgründigen Gesprächen am Abend lernten die Teilnehmer die feinen Unterschiede des französischen Alltags schätzen. Dieser direkte Austausch fördert nicht nur den Spracherwerb, sondern ist ein wesentlicher Baustein für gegenseitige Toleranz und Weltoffenheit. 

Das vielfältige Programm führte die Gruppe von den historischen Mauern des ehemaligen Amphitheaters in Saintes bis hin zu den modernen Küstenlandschaften von Royan, wo beim gemeinsamen Strandsegeln Teamgeist und Adrenalin im Vordergrund standen. Auch wirtschaftliche und ökologische Themen kamen nicht zu kurz: In La Rochelle erkundeten die Schüler die Unterwasserwelten des Aquariums und diskutierten die Wichtigkeit des Meeresschutzes. Ein fachlicher Höhepunkt war zudem die Exkursion nach Cognac, die als praktisches Fallbeispiel für internationales Marketing und traditionelle Veredelung diente. 

Die Woche gipfelte in einem gemeinsamen Theaterprojekt, das zeigte, wie durch Kreativität Barrieren überwunden werden können. Mit vielen neuen Eindrücken und gefestigten Freundschaften im Gepäck trat die Gruppe die Heimreise via Paris an. Zurück bleibt die Gewissheit, dass dieser Austausch durch Erasmus+ einen bleibenden Beitrag zur persönlichen Entwicklung und zur europäischen Vernetzung der jungen Generation geleistet hat. 

Mag. Barbara Sarapatka

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Auch die andere Seite ist anzuhören… 

Diesem Rechtsgrundsatz vertrauten die Schülerinnen und Schüler der 5ha und 5hb, und so verfolgten sie äußerst aufmerksam die Verhandlungen am Landesgericht Innsbruck. Es entgingen ihnen keine Aussagen der Angeklagten, der Zeug:innen, der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung. Und mit größtem Interesse hörten sie die Urteilsverkündungen und die Begründungen von Richter Dr. Norbert Hofer an (der vor kurzer Zeit in der Öffentlichkeit viel Anerkennung erhalten hat für die Art und Weise, wie er im sogenannten „Großglocknerprozess“ zu einem Urteil gekommen ist).

Die Fälle, die beim Besuch der Schüler:innen verhandelt wurden, waren äußerst unterschiedlich gelagert und berührten die Besucher:innen sehr. Und sie werden in Erinnerung bleiben. Ernste und betroffene Mienen im Gerichtssaal, als ein junger Mensch, kaum älter als die Schüler:innen selbst, als Angeklagter vor Gericht saß; und sich eine Kindheit offenbarte, die so schwer war, dass der Angeklagte bisher keinen Halt im Leben finden konnte. Der zweite Fall offenbarte, wie schnell eine „Rangelei“ völlig außer Kontrolle geraten und zu einer gefährlichen Körperverletzung führen kann. Und wie wichtig es ist, ehrlich zu sein, auch und gerade dann, wenn man einen großen Fehler begangen hat.

Der letzte Fall endete mit einem erfreulichen Urteil: Der Angeklagte, dem ein Einbruch zur Last gelegt wurde, hatte wohl nicht seine abgebrannte Zigarette am Tatort auffällig hinterlegt, damit ihn die DNA-Spuren überführen würden – da hatte der echte Dieb wohl eine Falle gestellt und einen Zigarettenstummel deponiert, den er zufällig auf der Straße aufgeklaubt hatte. Freispruch! Das veranlasste sogar die Staatsanwältin zu der heiteren Bemerkung: „Man sieht, dass es nicht gut ist, die Zigarettenstummel auf die Straße zu werfen, und das nicht nur aus Gründen des Umweltschutzes“. 

Die Schülerinnen und Schüler stellten zwischen den Verhandlungen Richter Dr. Norbert Hofer spannende Fragen, für die sich dieser viel Zeit nahm. Er erkundigte sich abschließend nach dem Ziel der Maturareise – Kroatien. „Das ist schön“, meinte Richter Hofer. „Aber tuat’s nicht zu wild.“

Ein guter Rat aus dem Mund eines erfahrenen Richters!

Vielen Dank an Richter Dr. Norbert Hofer für die interessanten Erläuterungen zu den Gerichtsfällen. 

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Link zum „Großglocknerprozess“: 

https://www.derstandard.at/story/3000000309232/norbert-hofer-richter-im-grossglockner-prozess-ist-empathischer-experte-fuer-den-berg

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